28. November 2018

Teures Freiland: Die Linke kritisiert das Verfahren!

„Die Stadt hätte beim Projekt Freiland die Reißleine ziehen müssen!“ kritisiert die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Gabi Ritter, die gefallene Entscheidung zur Erschließung des innerstädtischen Wohngebiets im Bahnhofsumfeld. Dort soll jetzt vorbereitend für den Bau von 80 Wohnungen und einer Kita die Entwässerung gebaut werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf ein Vielfaches der sonst üblichen und werden allein auf die Flensburger Gebührenzahler umgelegt. Andere vergleichbare Wohnungsbauprojekte würden bei den Erschließungskosten mit 2000 bis 3000 Euro pro Wohneinheit auskommen, das Freiland hingegen schlägt mit dem 10fachen, nämlich 20375 Euro/WE zu Buche. Für die Gebührenzahler bedeutet allein dieses Bauprojekt eine Gebührenerhöhung von 1,5 Prozent. Ritter vermisst bei dem Projekt das Augenmaß.

„Jeder Investor startet ein Projekt mit einer Untersuchung der Wirtschaftlichkeit und entscheidet dann, ob er es realisiert. Die Stadt Flensburg hingegen freut sich über eine hohe Förderquote und die Einnahme von 1,1 Millionen Euro für die erschlossene Fläche und blendet aus, dass die Gebührenzahler mit 1,63 Millionen Euro maßlos belastet werden."